Die Jecken holen sich die Südstadt zurück.

Karneval ist vor allem ein Straßenfest. In den zurückliegenden Jahren war die Bühne von Radio Köln am Severinskirchplatz so dicht umlagert, dass die Severinstraße gleichsam in zwei Teile geteilt war. Wer in die City oder zurück wollte, hatte Pech. Rund um die Kirche gab es kein Durchkommen. Das Nadelöhr ist diesmal weg. Radio Köln zieht mitsamt Bühne und Programm zum Tanzbrunnen nach Deutz.  Mehr Platz für Jecke gibt es auch bei den Schull- und Veedelszöch und dem Rosenmontagszug. Der WDR baut zwar wie gewohnt seine Kameras und Übertragungswagen am Severinskirchplatz auf. Aber die Tribüne vor der Kirche wird wesentlich kleiner und niedriger als im Vorjahr. So bleibt wieder mehr Platz für die Zuschauer am Straßenrand. Das ist sehr erfreulich. Denn Straßen und Plätze gehören den Feiernden.