Wie der Dom nach Köln kam

Dom in Illustrationen

Der Illustrator Christoph Baum lädt heute ab 12 Uhr Kinder zu einer Zeichenstunde in die Zentralbibliothek ein. In der Kinderbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1/Neumarkt, erklärt und zeigt der Künstler wie die Illustrationen entstanden sind. Ausgangspunkt für das Buch ist die Frage: „Wie haben die das nur gemacht – wie kam der Kölner Dom nach Köln?“.

In wunderbar stimmungsvollen und detailreichen Bildern lässt Christoph Baum 2000 Jahre Stadtgeschichte und 600 Jahre Dombau wiederaufleben und schlägt am Ende den Bogen in die Gegenwart. Es ist, als würde der Dom vor den Augen des Betrachters noch einmal entstehen. Dabei erlebt man jede Epoche hautnah mit – vom Murmel-Klackern der Kinder im römischen Köln bis zum Bimmeln der ersten elektrischen Straßenbahn. Der Text ist so klar und anschaulich geschrieben, dass er schon von jungen Lesern leicht verstanden werden kann.

Ausstellung in der Kinderbibliothek

Dass alles richtig ist, dafür bürgen der Zentral-Dombau-Verein als Herausgeber und die ehemalige Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner als Autorin. Gemeinsam mit dem Journalisten Johannes Schröer erzählt sie Geschichten, die man nicht mehr vergisst: Von einem Geheimgang, durch den ein unbeliebter Erzbischof flieht, von einer schräg klingenden Kaiserglocke und von dem Plan, die Domtürme zu einer Haltestelle für Zeppeline umzufunktionieren. „Wie der Dom nach Köln kam“ ist ein Buch für die ganze Familie. Ein Buch für Kinder und für Erwachsene. Ein Buch für Dom- und Köln-Liebhaber. Oder einfach: ein Buch für jeden, der schöne Bücher mag. In der Kinderbibliothek der Zentralbibliothek ist bis zum 7. Januar eine kleine Ausstellung mit sechs Tafeln aus dem Buch zu sehen.

„Wie der Dom nach Köln kam“, 64 Seiten, Greven Verlag, 18,90 Euro