Henning Krautmacher als Köbes

Foto Rentnercops

Dreharbeiten für die „Rentnercops“ in der Ur-Kölschen Südstadt Kneipe „Wirtz“.[br]Gemeinsam mit Tilo Prückner (Edwin Bremer) und Wolfgang Winkler (Günter Hoffmann), stand Höhner-Frontmann Henning Krautmacher für die Folge „Rentnercops – Echte Freunde“ vor der Kamera.

Als Köbes wird er wichtigster Zeuge von Edwin und Günter, als ein Gast beim Stammtisch plötzlich tot vom Stuhl fällt. Zum Inhalt: Spät am Abend in einem typischen Kölner Brauhaus. Das Kölsch fließt, am Stammtisch wird diskutiert. Plötzlich fällt einer der Stammtischbrüder tot vom Hocker. Erstochen. Von den anwesenden Gästen will zunächst niemand etwas davon mitbekommen haben. Aber am nächsten Morgen tauchen sie alle nacheinander im Kommissariat auf, jeder mit einem Steakmesser in der Hand. Jeder einzelne behauptet, der Täter gewesen zu sein. Dem Team schwant, dass das schwierige Ermittlungen werden.

Interview:

Daniela Decker hat am Rande der Dreharbeiten mit Henning Krautmacher gesprochen.

Henning, so richtig vorbereiten auf die Rolle des Köbes brauchtest du dich doch nicht, oder?

Henning Krautmacher: „Als Kölner ist es ja keine allzu große Herausforderung, einen Köbes zu spielen. Ich glaube, die Leute, die das entschieden haben, dass so jemand wie ich dabei ist, haben vermutet, dass wenn man in der Domstadt lebt, einfach schlicht und ergreifend weiß, wie sich ein Köbes bewegt und wie er vor allen Dingen spricht.“

War die Regisseurin mit dir zufrieden?

Henning Krautmacher: „Sie hat es für gut befunden und meinte ,man meint wirklich, du hättest so etwas schon häufiger gemacht’. Ein größeres Lob kann man ja nicht bekommen.“

Trotz Naturbegabung als Köbes, war es dennoch eine Herausforderung für dich?

Henning Krautmacher: „Das Schwierigste war, dass in der Episode, dem Rauchverbot zum Trotz, alle in der Kneipe rauchen und ich als ehemals Abhängiger – ich habe, bevor ich vor 15 Jahren aufgehört habe, 60 Zigaretten am Tag geraucht – eben einen rauchenden Köbes spielen muss. Damit ich nicht wieder auf den Geschmack komme, hat man mit extra Kräuterzigaretten besorgt, die mit jemand angezündet hat.“

Als Frontmann der Höhner verfügst du über reichlich Bühnenerfahrung. Kommt dir das bei den Dreharbeiten zugute?

Henning Krautmacher: „Bühnenerfahrung spielt hier überhaupt keine Rolle. Hier geht es nur darum, sich einzufügen und dem zu folgen, was sich Drehbuchautoren und die Regisseurin ausgedacht haben.“

Ein Köbes in einer Ur-Kölschen Kneipe. Wie sieht es denn mit der kölschen Sprache aus?

Henning Krautmacher: „Ursprünglich war das Drehbuch komplett in Hochdeutsch. Dann wurde es umgeschrieben, mit der Bitte an mich, das in ein richtig fettes Kölsch zu übersetzten.“

Hoffentlich nicht mit Untertiteln.

Henning Krautmacher: „Nein, es wird keine Untertitel geben. Wir haben das so gelöst, dass die Kommissare meine Antworten in ihre nächsten Fragen mit einbinden. So verstehen dann auch die Nicht-Kölner, was ich gesagt habe.“

Die Macher sind sogar noch einen Schritt weitergegangen und haben die Folge nach einem echten Höhner-Evergreen benannt. Was bedeutet dir das?

Henning Krautmacher: „Ganz ehrlich? Ich fühle mich total gebauchpinselt, in Vertretung für die Band in einer Folge der Rentnercops mitzuspielen, die auch noch nach unserem Song ,Echte Fründe’, den man in der Folge auch hören wird, benannt wurde.“

Die Folge „Rentnercops – Echte Freunde“ mit Henning Krautmacher wird am Mittwoch, 23. November, ab 18:30 Uhr im Ersten ausgestrahlt




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