„Findet Dorie im Kölner Zoo“

Zoo Aquarium

Doktor-Palettenfische kommen aktuell groß raus. Sie sind schillernd-bunt, ziehen elegant ihre Kreise – und sind echte Filmstars. Kleine und große Kinofans lieben sie aufgrund des „Findet Dorie“-Films, der momentan schwer angesagt ist.

Film- und Fischliebhaber können die eindrucksvollen Meerwassertiere im Aquarium des Kölner Zoos live und in all ihrer natürlichen Schönheit bewundern. Paletten-Doktorfische kommen im Indopazifik vor. Sie leben in küstennahen Riffen bis 40 Meter Tiefe. Ihre Verbreitung erstreckt sich von Ostafrika bis Samoa. Paletten- Doktorfische können bis zu 20 Jahre alt werden. Sie erreichen eine Länge von bis 30 Zentimetern. Für die Freizeit-Aquaristik sind die Fische aufgrund dieser Größe ungeeignet. Charakteristisch sind die langen Rücken- und Afterflossen und die steil abfallende Stirn. Der Körper ist dunkelblau. Die Fische haben eine auffällige, schwarze Zeichnung. Typisch ist auch die gelbe Schwanzflosse. Die großen Augen lassen darauf schließen, dass sie auch an dunklen und trüben Orten sehr gut sehen können.

Nicht fürs heimische Aquarium geeignet

Paletten-Doktorfische ernähren sich vorwiegend von Algen und kleinen Garnelen. Am Schwanzstiel haben sie einen scharfen, skalpellartigen Dorn, dem die Tiere ihren Namen verdanken. Aufgerichtet dient der Dorn der Feindabwehr. Die Fische sind mit zwei Jahren geschlechtsreif. Jungfische leben in kleinen Gruppen und verstecken sich vor Fressfeinden wie zum Beispiel Haien zwischen Korallen. Im Aquarium des Kölner Zoos leben sechs dieser anmutigen Tiere. Ihr Becken fasst 20 000 Liter und ist mit bunten Korallen besetzt. Das Meerwasser muss einmal im Monat gewechselt werden. Die anspruchsvollen, krankheitsanfälligen Fische brauchen mehrfach am Tag neues Futter. Die Zoo-Experten raten Hobby-Aquarianer davon ab, diese Art zu halten.