Alpaka mit braunen Beinchen

Foto Alpaka

Nachwuchs bei der Alpaka-Herde im Kölner Zoo.Hengst „Brinco“ hat braune „Hosen“, eine braune Nase und braungesprenkelte Ohren auf weißem Grund. Sein Vater ist der seit 2015 im Zoo lebende „Caniche“, die  Mutter heißt „Mira“.

Alpakas sind südamerikanische Haustiere, die vor rund 6000 Jahren im Hochland der Anden aus den feingliedrigen, zierlichen Vikunjas gezüchtet wurden. Alpakas spielten bei den Andenbewohnern eine ähnliche Rolle wie bei uns das Hausschaf.  Ihr weiches, lang gewelltes Fell bietet Wolle von ausgezeichneter Qualität. Sie wird zu Teppichen, Mänteln oder Decken verarbeitet. Die Schur findet alle zwei Jahre statt.

Sehr gesellige Tiere

Alpakas treten in vielen Farbschattierungen auf. In der Herde des Kölner Zoos sind schwarze, braune, grau-weiße sowie isabellfarbene Tiere vertreten. In ihrem Ursprungsgebiet werden die Alpakas in den baumlosen alpinen Landschaften von Bolivien, Ecuador und Peru in Höhen von bis zu 4000 Metern halb-wild gehalten. Die genügsamen Tiere ernähren sich von dem spärlichen Gras- und Kräuterbewuchs. Sie sind sehr gesellig. Es kommt selten zu Auseinandersetzungen.

Spucken, wenn sie bedrängt werden

Werden sie bedrängt oder in Konkurrenz-Situationen verschaffen sie sich durch Spucken und Treten Raum – auch dem Menschen gegenüber. Alpakas leben in kleinen Familienverbänden, bestehend aus einem erwachsenen Hengst und vier bis zehn Stuten mit deren Jungtieren. Die Fohlen werden nach einer Tragzeit von 11 bis 12 Monaten geboren. Das durchschnittliche Geburtsgewicht liegt bei sieben Kilogramm. Nach der Geburt kommen sie schnell auf die Beine, um nach der Milchquelle zu suchen. Im Zoo erhalten sie neben etwas Kraftfutter und Möhren im Sommer Gras und im Winter Heu. Auch Laub von Pappeln und Weiden sowie  deren Rinde nehmen Alpakas gern an.