Kürbisse für die Erdmännchen

Weder den Besuchern noch den Tieren soll es im Zoo langweilig werden. Für die Besucher gibt es viel zu sehen. Die Tiere werden ausgiebig und verhaltensgerecht beschäftigt.

Die Gruppe der Erdmännchen erhält zur Herbstzeit zum Beispiel regelmäßig halbausgehöhlte Kürbisse, in die sie zum Scharren reinkriechen können. Den Malaien-Bären wird ab und an Honig und Apfelmus zwischen die Steinritzen ihres Geheges geschmiert. Das schult den Riech-Instinkt und animiert sie zum Klettern. Auf die Anlage von Tigerdame „Hanya“ streuen die Tierpfleger häufiger Gewürze. Das animiert den Geruchssinn. Außerdem legen sie Bälle und Säcke mit Stroh aus, die „Hanya“ mit Elan belauert und nach dem „Fang“ bearbeitet.

Affen stochern gern in Flaschen

Die aus Südamerika stammenden Affen stochern gern in Flaschen. Außerdem lieben sie es, Kartons mit Futter selbst aufzureißen. Die afrikanischen und asiatischen Menschenaffen erhalten Futterhölzer oder eine Streufütterung direkt ins Stroh. Für die Elefantenherde rund um den kleinen Nachwuchsbullen „La Min Kyaw“ stehen Bierfässer mit Futterpellets bereit. Die Tiere sind hochkonzentriert, wenn sie diese aus den Fässern „rüsseln“ müssen. Im zwei Hektar großen Elefantenpark gibt es außerdem an verschiedenen Stellen spezielle Löcher, hinter denen Heu oder Möhren zum Aufspüren verborgen sind.