„StäV“ am Rudolfplatz

Stäv am Hohenzollernring

Das Kultlokal „Ständige Vertretung“ eröffnet am 6. Oktober. Das Lokal am Hohenzollernring 5 wird die größte „StäV“ in Deutschland sein.

Die erste „StäV“ wurde 1997 am Schiffbauerdamm in Berlin eröffnet. Mit dem Umzug der Regierung von Bonn in die neue Bundeshauptstadt zogen auch viele Ministerien und deren Mitarbeiter nach Berlin. Und die Gastronomen Friedel Drautzburg und Harald Grunert. Sie gründeten die „Ständige Vertretung“ und vermittelten den Rheinländern ein Stück Heimat an der Spree. Unter anderem, indem sie Kölsch vom Fass servierten. Das gibt es seither in jeder „StäV“.

Sion-Kölsch

Nach Berlin folgten Lokale unter anderem in Hannover und Bremen. Es gibt seit ein paar Jahren auch eine am Köln-Bonner Flughafen. Eine Zeit lang auch in der Altstadt im früheren „Martinchen“. Inzwischen heißt das Lokal „Ex-Vertretung“. Vorausgegangen war ein Streit mit der StäV-Betreibergesellschaft. Die Altstadtwirte waren verstimmt über die Konkurrenz am Flughafen und wollten nicht mehr länger als „StäV“ firmieren. Mit dem neuen Lokal am Hohenzollernring kehrt das Kultlokal zurück in die Innenstadt. Geleitet wird es von Thomas Hermann. Aus dem Hahn fließt Sion-Kölsch.